Dr. Franz Ahamer, Psychotherapeut

in Ausbildung unter Supervision

Zwang

Oft, wenn ich mich zu etwas gezwungen fühle, denke ich, dass ich grosses Unheil verhindern kann!

Doch ehe ich das kann, muss ich an Dinge denken. Immer wieder fallen mir bestimmte Sache oder Vorgänge ein. Ich erinnere mich daran, was gewesen ist und wie es eigentlich sein hätte sollen. Vielleicht hätte ich doch etwa anders machen können. DAS lässt mich dann gar nicht mehr los und ich kann nicht aufhören nachzudenken.

Es kann mir auch passieren, dass fürchte, jemandem etwas anzutun. Vielleicht habe ich es auch schon getan?!

Ich sage in der Öffentlichkeit etwas sehr peinliches. Daran muss ich auch oft denken und wie ich das vermeiden könnte.

Vielleicht aber fühle ich mich wohl, wenn ich Dinge zähle, zähle, zähle. Und ich stelle fest, dass ich damit gar nicht mehr aufhören kann.

Doch, das kenne ich! Immer wieder zurückgehen und schauen, kontrollieren, ob die Tür auch wirklich zugesperrt ist. Habe ich alles weggesperrt, dass meinem Kind gefährlich werden könnte?

Sicher ist sicher! Wenn ich immer dieselbe Strecke gehe, immer dieselben Worte sage, immer diese selbe Sache mache, dann bin ich sicher, sind die Meinen sicher und nichts kann passieren!

Zugleich kommt mir das alles auch ein wenig verschroben vor, oder es ergeben sich Situationen in denen ich bestimmte Sachen nicht machen kann. Vielleicht auch weil ich zu spät gekommen bin und die, die ich treffen möchte schon gegangen sind.

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